Anna Lena Diel

Anna Lena Diel

Autorin mit Blick in die Zukunft

REZENSION: 1793

REZENSION

1793 von Niklas Natt och Dag


1973 
| Niklas Nag och Dag | PIPER Verlag | 496 Seiten | Erschienen am 1. März 2019


KLAPPENTEXT⁠

Stockholm im Jahr 1793: Ein verstümmeltes Bündel treibt in der schlammigen Stadtkloake. Es sind die Überreste eines Menschen, fast bis zur Unkenntlichkeit entstellt. Der Ruf nach Gerechtigkeit spornt zwei Ermittler an, diesen grausamen Fund aufzuklären: den Juristen Cecil Winge, genialer als Sherlock Holmes und bei der Stockholmer Polizei für »besondere Verbrechen« zuständig, und Jean Michael Cardell, einen traumatisierten Veteranen mit einem Holzarm. Schon bald finden sie heraus, dass das Opfer mit chirurgischer Präzision gefoltert wurde, doch das ist nur einer von vielen Abgründen, die auf sie warten …⁠


MEINE MEINUNG

Ich bin traumatisiert! Auf die gute Art traumatisiert, so wie bei dem Genuss von Hannibal Lector, The Alienist oder diversen Werken von Stephen King. Bei 1793 handelt es sich definitiv um ein Buch, das ich nicht so schnell vergessen werde! Ich habe ja schon wirklich viel gelesen, doch dieses Buch hier … phu, echt nichts für schwache Nerven. Auf seine Weise ist es typisch skandinavisch – die dort oben haben es halt drauf düstere Geschichten zu schreiben, die sich ins Herz fressen. Allerdings hat dieses Buch noch eine ordentliche Schippe oben drauf gelegt, was das Thema Hoffnungslosigkeit angeht. Als ich mich dem Ende des Buches näherte, war meine Hauptfrage: Kann all das hier überhaupt ein gutes Ende nehmen?⁠

 

@ Foto: Anna-Lena Diel
Cover: PIPER Verlag

15.07.2019

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