Schreibupdate September

Schreibuptdate mit Rückblick – September 2021

So Leute, nun ist es endlich so weit: Demnächst werdet ihr etwas Neues von mir zum Lesen bekommen. Ich muss auch zugeben: Langsam wird es echt Zeit! Das Manuskript befindet sich derzeit im Lektorat, am Cover wird schon fleißig gebastelt und die erste Testleserin reckt auch schon einen Daumen in die Höhe.

Allerdings bin ich seit meinen letzten Veröffentlichungen nicht faul gewesen. Im Gegenteil: Auf meiner Festplatte liegen zweieinhalb Manuskripte herum – jedes von ihnen ein Versuch, die Geschichte von Arthur aus »Betäubter Wille« fortzusetzen. Aber irgendwie fühlte sich keiner dieser Versuche richtig an. Also habe ich sie verworfen. Im März beschloss ich dann voller Frustration, etwas ganz anderes zu schreiben. Frischer Wind und so.

Ich griff eine Idee auf, die mich verfolgt, seit ich 2019 eine ganz bestimmte Szene in Wunschkynd geschrieben hatte.  Und nun – knapp 1,5 Jahre später – brachte ich diese Vorstellung zu Papier. Zunächst in Form eines Konzeptes, das gut sechs Seiten umfasste. Stolz betrachtete ich mein Werk … und musste dann feststellen, dass es bloß ein löchriges Etwas voller Logiklücken war. Nee, damit konnte man noch nichts anfangen. Also machte ich mich daran, die Lücken zu stopfen – und das wie immer mit meinem äußerst kritischem Mann an der Seite, der mich auf so manchen Logikfehler hinwies, den ich bislang noch gar nicht entdeckt hatte.

Darum an dieser Stelle gleich ein Tipp für die Schreiberlinge unter meinen Lesern: Sprecht mit anderen Leuten über eure Ideen. Klar, am Anfang einem das vielleicht peinlich – vor allem deshalb, weil die Geschichte ja noch so unausgereift ist. Aber ihr werdet zahlreiche Verbesserungsvorschläge erhalten. Es lohnt sich also, seine Scham beiseite zu schubsen.

Schon als ich an Wunschkynd gearbeitet habe, kam mir die Idee zu jenem Roman, der schon bald erscheinen wird.

Nach und nach veränderte sich der Plot meines Buches … bis von der Ursprungsidee kaum noch etwas übrigens war!
Wirklich – mit einem Mal hielt ich eine komplett andere Geschichte in den Händen. Außer dem Thema waren nur noch ein paar unbedeutende Details und eine Nebenfigur übrig geblieben. Wow, so etwas hatte ich auch noch nicht erlebt ^^ Aber was ich nun in den Händen hielt, hatte definitiv Potenzial.

Also begann ich zu schreiben – und verlor mich schon bald in den Worten. Im rasenden Tempo entstanden Seite um Seite – und wäre nicht noch das alltägliche Leben gewesen, um das ich mich ja auch noch kümmern musste, hätte ich den ersten Entwurf des Manuskriptes sicherlich innerhalb von vier Wochen fertiggestellt.
So brauchte ich jedoch gut drei Monate, bis ich das langersehnte Wort »Ende« darunter setzen konnte. Aber ich war zufrieden. Hochzufrieden sogar.
Anschließend folgte der übliche Überarbeitungsprozess, bei dem sich noch mal so einiges im Manuskript verändert hat. Kapitel wurden hin- und her geschoben oder gleich ganz gelöscht. Anschließend folgte der Schliff des Stils und dann konnte das gute Stück auch schon der ersten Testleserin überreicht werden. Diese hatte auch einige Anmerkungen aber auch sehr viel Lob (und mal unter uns – wenn nur Lob und keinerlei Kritik zurückkäme, wäre ich auch sehr skeptisch. Denn es gibt immer etwas zu verbessern.)
Meine zweite Testleserin hat mir übrigens vorhin erst geschrieben, dass sie fast durch ist … Puh – bin schon gespannt, was von ihr zurückkommt. Ich glaube, jeder Autor ist nervös, wenn die ersten Leser das neue Baby in den Händen halten.

Derzeit befindet sich Manuskript wie gesagt im Lektorat und mein Designer feilt am Cover. Die Veröffentlichung naht also – dennoch möchte ich euch  noch kein Datum nennen. Im Moment geht einfach in meinem restlichen Leben zu viel drunter und drüber, sodass ich mich auf keine Deadline festlegen kann. Ich hoffe auf Ende Oktober, kann aber noch nichts versprechen. Mit ganz viel Pech kommt das Buch erst nächstes Jahr heraus – denn lieber verschiebe ich das Veröffentlichungsdatum, als euch etwas Halbgares zu präsentieren.

Aber ich verspreche euch: Das Warten lohnt sich! Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, euch mein nächstes Werk präsentieren zu dürfen!